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Klimawerkstatt: Neues Netzwerk finanziert Energieberatung


LANDKREIS. Acht Unternehmen aus dem Kreis Stade haben im Herbst einen Verein gegründet, der für mehr Energieeffizienz in Betrieben und Privathaushalten sorgen soll.

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Michael Roesberg nimmt die Klimawerkstatt jetzt ihre Arbeit auf. Als erstes Projekt finanziert sie 500 Gebäude-Checks, bei denen Berater der Verbraucherzentrale die Wohnungen und Häuser der Bürger kostenlos auf Einsparpotenziale untersuchen und konkrete Sanierungsmaßnahmen vorschlagen.

„Wir geben Impulse für mehr Klimaschutz“ – dieses Ziel haben sich die Stadtwerke aus Stade und Buxtehude, NDB Energiekonzepte, das Baufachzentrum Hasselbring, das Bauunternehmen Lindemann, die Kreissparkasse Stade, die Volksbank Stade-Cuxhaven und die Sparkasse StadeAltes Land als Gründungsmitglieder auf die Fahnen geschrieben. Inzwischen sind der Energieanbieter EWE und die Stadt Stade ebenfalls mit von der Partie. Das Netzwerk sei das erste seiner Art, das aus einer unternehmerischen Initiative heraus entstanden ist, rühmen sich die Firmenvertreter. In Norddeutschland suche der neue Verein seinesgleichen, sagt Schirmherr Roesberg und verspricht „praktische Hilfe vor Ort“.

„Wir geben Impulse für mehr Klimaschutz“ – dieses Ziel haben sich die Stadtwerke aus Stade und Buxtehude, NDB Energiekonzepte, das Baufachzentrum Hasselbring, das Bauunternehmen Lindemann, die Kreissparkasse Stade, die Volksbank Stade-Cuxhaven und die Sparkasse StadeAltes Land als Gründungsmitglieder auf die Fahnen geschrieben. Inzwischen sind der Energieanbieter EWE und die Stadt Stade ebenfalls mit von der Partie. Das Netzwerk sei das erste seiner Art, das aus einer unternehmerischen Initiative heraus entstanden ist, rühmen sich die Firmenvertreter. In Norddeutschland suche der neue Verein seinesgleichen, sagt Schirmherr Roesberg und verspricht „praktische Hilfe vor Ort“.

Mit der Vereinsgründung geht gleichzeitig eine Vernetzung der Unternehmen einher. Der fachliche Austausch steht im Vordergrund. Ohnehin sieht sich die Klimawerkstatt als ein Multiplikator, der Informationen zwischen Wirtschaft, Verbraucher und Behörden transportiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten soll die Ausbildung von Auszubildenden der Mitgliedsfirmen zu sogenannten „Energiescouts“ sein. Die jungen Mitarbeiter besuchen Schulungen zum Thema Energieeinsparung und machen sich im Anschluss daran innerhalb eines Wettbewerbs auf die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten in ihren Betrieben.

Ein Thema, das die Initiativgeber umtreibt, ist der Bereich Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Anliegen der Gruppe „und auch für den Tourismus in der Region ein wichtiger Baustein, um sich in der Zukunft von anderen Regionen hervorzuheben“.

Außerdem seien zum Jahresende hin Fachvorträge geplant, kündigt NDBGeschäftsführer und Vereinsvorstand Matthias Geier an, der hofft, dass weitere Mitstreiter der Klimawerkstatt beitreten. Er schielt vor allem auf kleine und mittelständische Handwerksunternehmen, die ihr Know-how in den Verein einbringen möchten und selbst von Fortbildungen profitieren können.

Die Organisation steht in engem Kontakt mit den kommunalen Klimamanagern. Ziel ist es, die Gemeinden zu einer aktiven Mitarbeit zu bewegen. Erste Gespräche mit seinen einstigen Amtskollegen hat der Ex-Bürgermeister Froelian in den vergangenen Wochen bereits geführt.

Autor: Daniel Beneke / TAGEBLATT

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